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Erfolg für SynErgie beim Bayerischen Energiepreis

Gleich drei Kopernikus-Projektpartner sind mit dem Bayerischen Energiepreis ausgezeichnet worden. Der SynErgie-Partner Alois Müller GmbH siegte mit seinem nahezu autarken und energieflexiblen Produktions- und Bürogebäude.

Bayern Innovativ/Astrid Schmidhuber
So sehen Sieger aus: Gruppenfoto der Gewinner des Bayerischen Energiepreises 2020. © Bayern Innovativ/Astrid Schmidhuber

Mitte Oktober ist der Bayerische Energiepreis vergeben worden. Immer wieder auf der Bühne: Vertreter und Partner der Kopernikus-Projekte. So erhielt das Kopernikus-Partner Projekt Rheticus (entstanden aus dem Kopernikus-Projekt P2X) den Bayerischen Energiepreis in der Kategorie „Produkte und Anwendungen.“ Des Weiteren gewann Arwen Colell mit ihrer Dissertation zu Bürgerenergieprojekten den Bayerischen Energie-Nachwuchsförderpreis. Colell arbeitet am Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) für das Kopernikus-Projekt Ariadne und ist die erste Sozialwissenschaftlerin überhaupt, die mit dem Bayerischen Energiepreis ausgezeichnet wurde.

Ebenso visionär ist laut Preis-Jury die Green Factory der Alois Müller GmbH. Das Unternehmen gewann in der Kategorie „Energieverteilung und Speicherung – Strom, Wärme“. So überzeugte das 18.000 m2 große, nahezu energieautarke Produktions- und Bürogebäude der Alois-Müller-Gruppe am Standort Ungerhausen (Allgäu) die Jury mit einem nachhaltigen und energieflexiblen Konzept, das sich auch für andere Unternehmen in Deutschland realisieren lässt. Die Energie kommt von einer Photovoltaikanlage, einem Blockheizkraftwerk und einer mit nachwachsenden Rohstoffen betriebenen Pelletheizung. Unterschiedliche Speichermedien gleichen mögliche Schwankungen in der Erzeugung aus. Damit die klimafreundlich erzeugte Energie bestmöglich genutzt wird, ist der gesamte Produktionsprozess auf die Stromerzeugung abgestimmt. Letzteres ist auch ein Erfolg aus dem Kopernikus-Projekt SynErgie. Denn die Alois Müller GmbH erforscht die Energieflexibilisierung zusammen mit dem Projekt.

Des Weiteren wurde die Alois Müller GmbH beim “Großen Preis des Mittelstandes” der Oskar-Patzelt-Stiftung als Finalist ausgezeichnet. Bundesweit waren 3.142 kleine und mittlere Unternehmen nominiert. Hervorgehoben wurden von der Jury die Innovationskraft und Mitarbeiterentwicklung sowie die energie- und kosteneffiziente Green Factory am Standort Ungershausen.